einmal hin und zurück: Die Mondlandung

Mal nicht in die Karibik! Mal nicht in den Indischen Ozean! Mal nicht in die Südsee! Nö! Der Atlantik ist das Ziel! Nach knapp fünf Stunden Flug landet der Flieger auf dem Mond! Zwar nicht ganz so kalt da, aber die Landschaft sieht fast so aus! Kein Baum, kein Strauch, keine Wiese, keine Kühe! Dafür viel Wind, viel Sonne, viel Sand und einige Ziegen!

 

Kann man auf Fuerteventura was Interessantes fotografieren? Als wir mit dem Flieger landen, und eine Mondlandschaft von oben sehen, bin ich mir da nicht so sicher...

 

Mein Fazit nach 2 Wochen auf der Insel: Man muss auf alle Fälle ein Auto mieten. Als Höhepunkte erweisen sich eine Tagesfahrt zur Villa Winter in Cofete und dem Wahnsinnsstrand dort. Die Villa ist mittlerweile ziemlich verfallen und bietet schön marode Ansichten. Auch das Drumherum - Schafe, verrupfte Hühner, der knorrige Schäfer und einiges an Schrott und Müll - sorgt für viel Athmosphäre. In Cofete selbst haben manche Einsiedler recht skurrile "Bauwerke" geschaffen.

 

Ein weiteres Highlight: Der Ausflug ins Surferparadies Risco del Paso. Hier lohnt sich der Aufstieg auf eine Anhöhe, um eine fantstische Aussicht über die Nehrung, den Playa de Sotavento und eine riesige Sanddüne zu bekommen. Ist allerdings extrem windig da! Kurze Verschlusszeiten sind absolut angebracht! Und besser nicht in Bodennähe begeben! Viel Flugsand in der Luft!

Sehenswert auch die Dörfchen Betancuria im Landesinneren und Ayui, direkt am Meer gelegen. Alleine schon die sehr gut ausgebaute Straße, die beide Orte miteinander verbindet, windet sich durch eine Gegend die immer wieder atemberaubende Ausblicke bietet! In Ayui findet man sich schnell an einem schwarzen Sandstrand wieder. Auf die Fischer, die da angeblich nachmittags Ihren Fang an Land bringen, habe ich allerdings vergeblich gewartet.

Als eher anstrengend erweist sich eine "Wüstenwanderung" von der Ost- an die Westküste. Zumindest mit Kameraausrüstung auf dem Rücken, die einen noch mehr in den tiefen Sand einsinken läßt. Nicht  zu vergessen die zwei Liter Wasser, die man dringend mit sich tragen sollte, da man doch jede Menge Flüssigkeit benötigt! Gestalterisch ansprechende "Wüstenfotos" zu machen fand ich schwierig, aber wenn man genauer hinschaut entdeckt man auch da einige wenige Hingucker...


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